Reiseimpfungen von A bis Z: Alles mit J


Japanische-Enzephalitis-Impfung

Die Japanische Enzephalitis ist eine eher seltene Form der Hirn- und Hirnhautentzündung. Sie tritt in Südostasien und im Westpazifik besonders während der Sommermonsunzeit auf und wird durch Mücken übertragen. Die Inkubationszeit liegt bei 5-15 Tagen. Vorbeugend steht das Vermeiden von Moskitostichen an erster Stelle. Repellents, Insektennetzen und langärmelige Kleidung sind die wichtigsten Schutzmaßnahmen. 

  • Impfung: Für Personen ab dem 2. Lebensmonat ist der Totimpfstoff Ixiaro-R zugelassen. Es erfolgen 2 Grundimpfungen im Abstand von vier Wochen.
  • Empfohlen für: Langzeitaufenthalte in Risikogebieten
  • Auffrischung: Die Wirksamkeitsdauer von Ixiaro-R ist noch unbekannt. Derzeit empfehlen Tropenmediziner exponierten Erwachsenen 1-2 Jahre nach der Grundimmunisierung eine Auffrischimpfung.

In den meisten Fällen verläuft die Infektion mild oder asymptomatisch. Bei schwererem Verlauf zeigt sich ein Grippe-ähnliches Krankheitsbild. Leitsymptome sind Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Bei Beteiligung des Zentralnervensystems kommt es zu Bewusstseinstrübung, Krampfanfällen, Reflexstörungen und Paresen. Etwa 20 % der schweren Fälle endet tödlich. Die Hälfte der schwer Erkrankten behält neurologische Ausfälle.

Medikamente zur Heilung einer Japanische Enzephalitis stehen bislang nicht zur Verfügung. Die Therapie ist symptomatisch.

Autor: Dr. rer. nat. Annette Diekmann-Müller, Dr. med. Arne Schäffler

Botendienst

Wir bieten Ihnen einen täglichen Botendienst von Montag bis Freitag an.

News

Plötzliche Gesichtslähmung
Plötzliche Gesichtslähmung

Auch „harmlose“ Ursache möglich

Ein hängender Mundwinkel, plötzlich erschlaffte Gesichtsmuskeln – Symptome, die sofort an einen Schlaganfall denken lassen. Doch nicht immer steckt eine gefährliche Erkrankung dahinter.   mehr

Blutdrucksenker abends einnehmen?
Blutdrucksenker abends einnehmen?

Weniger Herzinfarkte

Viele Menschen mit hohem Blutdruck schlucken ihre Blutdrucksenker gleich morgens nach dem Aufwachen. Schon lange ist aber in Diskussion, ob nicht die abendliche Einnahme von Blutdrucksenkern besser ist. Dafür sprechen auch die Ergebnisse einer aktuellen spanischen Studie.   mehr

Keine Kuhmilch nach der Geburt
Keine Kuhmilch nach der Geburt

Risiko Nahrungsmittelallergie

Wer seinem Baby in den ersten Lebenstagen Kuhmilch zufüttert, riskiert vielleicht, dass das Kind eine Nahrungsmittelallergie entwickelt. Das gilt vor allem für Neugeborene aus Allergie-belasteten Familien, wie japanische Forscher kürzlich herausgefunden haben.   mehr

Nächtliches Asthma: Was tun?
Nächtliches Asthma: Was tun?

Hustenanfälle im Schlaf lindern

Nächtliche Hustenanfälle sind für Asthma-Patienten besonders belastend. Lässt sich der potenzielle Auslöser herausfinden, können die Beschwerden aber gelindert werden.   mehr

Atropin bei Kurzsichtigkeit?
Atropin bei Kurzsichtigkeit?

Neue Therapien sparen Dioptrien

Immerhin 30 % der deutschen Bevölkerung leidet inzwischen unter Kurzsichtigkeit (Myopie). Diese beginnt meist in der Kindheit, verschlechtert sich aber bis zum Erwachsenenalter immer weiter. Neue Therapieansätze versprechen nun, das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit zu stoppen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Apotheke am Maurener Weg
Inhaber Jochen Werner Burkhardt
Telefon 07031/27 58 68
E-Mail apothekemaurenerweg@t-online.de